Pressetext

Verlorenes Paradies

Im ersten Buch seiner Jugend-Saga “Russisches Kreuz” blickt Alexander Lapin auf die 70er Jahre in der damaligen Sowjetunion zurück .

book-mock-up_-images_sepia2Was bedeutete eine Jugend in den siebziger Jahren in der Sowjetunion? Das erste Buch „Verlorenes Paradies“ aus Alexander Lapins großem Romanzyklus „Russisches Kreuz“ schildert das Alltagsleben in der damaligen Sowjetrepublik Kasachstan. Die Handlung spielt in der Zeit vor der Olympiade 1980 in Moskau. Alexander Lapin lässt den heutigen Leser an den Freuden und dem Leid der vier jungen Hauptpersonen teilnehmen. Der Roman hilft, die Entwicklung einer ganzen Generation, der ganzen russischen Gesellschaft besser zu verstehen.

Der Autor ist ein Zeitzeuge. Alexander Lapin ist 1952 in der Kleinstadt Prochladna geboren. Nach der Schulzeit, dem Dienst in der Armee und der Arbeit als Hilfsarbeiter auf dem Bau beginnt er das Studium des Journalismus. Er wird Kasachstan- Korrespondent der großen russischen Zeitung Komsomolskaja Prawda. Nach den Unruhen, die Kasachstan in den tagen der Unabhängigkeit werschüttern, zieht er nach Moskau und steigt dort rasch in die Leitung des Blatts auf. Im Jahr 2000 zieht er in russische Provinz – nach Woronesch. Er gründet dort ein großes Medienunternehmen und wird auch kurzzeitig in der regionalen Politik aktiv. Heute lebt und schreibt er im russischen Dorf Sennöi. Für “Russisches Kreuz”, seine sechsbändige Saga vom Untergang der Sowjetunion und dem Entstehen des neuen Russlands, erhielt Alexander Lapin in Russland mehrere Literaturpreise.

In “Verlorenes Paradies” schreibt Lapin gleichwohl keine Biographie. Er erzählt das Schicksal einer „unerschrockenen“ Generation: Menschen, deren Jugend in die noch ruhigen und heute in Russland vielfach verklärten 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts fiel. Das „verlorene Paradies“ handelt von glücklichen Jugendjahren und von den Erfahrungen des Heranwachsens, der ersten selbständig getroffenen Lebensentscheidungen. Lapin schreibt über die Freundschaft der vier Akteure und natürlich über die erste Liebe.

Alexander Lapin gehört zu der Generation, die dann in den 90er Jahren beim Untergangs “des Imperiums” eine aktive Rolle spielte und damit das weitere Schicksal Russlands veränderte. Lapin: “ Jeder von uns, der diesen Weg ging, hat etwas zu erzählen und etwas zu teilen.” Mit dem Romanzyklus will Lapin ein Beitrag zum Verständnis der heutigen Gesellschaft in Russland leisten: “Ich verstehe meinen Roman als ein Tagebuch meiner Generation, wie eine Gerichtsakte jener Vorkommnisse, deren Zeugen wir waren. “

Bibliographische Angaben:
Alexander Lapin, Verlorenes Paradies,
Russisches Kreuz, Erstes Buch,
Verlag local global, Stuttgart 2016,
304 Seiten, Hardcover, 19 Euro.
ISBN 978-3-9817242-2-6
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